Ergebnisse aus KLIMZUG: Gemeinsame Buchreihe

Die sieben KLIMZUG-Regionen bringen eine gemeinsame Buchreihe mit dem Titel „Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten“ heraus. Thematisch gebündelt und fachlich detailliert werden die Ergebnisse aus der Forschung der regionalen KLIMZUG-Netzwerke dargestellt. Hier finden Sie Informationen zu den bereits erschienenen Bänden der Reihe.

Unternehmensstrategien zur Anpassung an den Klimawandel - Theoretische Zugänge und empirische Befunde

Die deutsche Wirtschaft ist schon heute von Klimafolgen und Extremwetterereignissen betroffen. Zukünftig müssen sich Unternehmen noch intensiver auf die Auswirkungen des Klimawandels einstellen. Wenn sie notwendige Anpassungsmaßnahmen nicht planen und umsetzen und ihre vorhandenen Anpassungskapazitäten nicht erweitern, wächst mit zunehmenden Betroffenheiten und Risiken auch die Verletzlichkeit.

Die Autorinnen und Autoren stellen konzeptionelle Ansätze und Verfahren für Unternehmen vor wie Szenarioanalysen, Betroffenheitsindizes und kliamwandelspezifisches Risikomanagement. Sie präsentieren regionenspezifisch ihre methodischen Vorgehensweisen und empirischen Ergebnisse. Und sie diskutieren Möglichkeiten und Grenzen der unternehmerischen Anpassung auf strategischer und operativer Ebene. Nicht zuletzt geben sie Hilfestellungen für die Praxis - von der Anpassung von Industriegebäuden über energieeffiziente Kühlmethoden bis hin zu Anpassungsmaßnahmen für die Hafenwirtschaft und in Tourismusunternehmen.

Einen ersten Einblick erhalten Sie hier.

 

Die Publikation ist hier erhältlich.

 

Mahammad Mahammadzadeh, Hubertus Bardt, Hendrik Biebeler, Esther Chrischilles, Jennifer Striebeck (Hrsg.):
Unternehmensstrategien zur Anpassung an den Klimawandel. Theoretische Zugänge und empirische Befunde
oekom Verlag, München, 200 Seiten, 29,95 EUR, ISBN: 978-3-86581-679-5

 

 

Wassermanagement im Klimawandel - Möglichkeiten und Grenzen von Anpassungsmaßnahmen

 

Der Klimawandel kann den Wasserhaushalt in Deutschland je nach Region deutlich verändern und wird für viele Regionen in Deutschland künftig eine besondere Herausforderung sein. Unabhängig von bestehenden Unsicherheiten ist zu erwarten: Die Sommer werden trockener, Extremereignisse (Hoch- und Niedrigwasser) werden häufiger und die Abflussverhältnisse fallen saisonal anders aus als heute. Die Autoren untersuchten die veränderten Wasserhaushaltsbedingungen für verschiedene Regionen im Norden, Osten, Westen und der Mitte Deutschlands und beurteilen deren konkrete wasserwirtschaftliche Auswirkungen. Es zeigt sich: Die regionalen Unterschiede sind beträchtlich und die Folgen werden regional sehr unterschiedlich bewertet. Den Untersuchungen nach wird der Nordosten Deutschlands besonders unter zunehmender Trockenheit leiden. Die Abflüsse in Gewässern werden abnehmen und die Wasserstände vieler Seen in Brandenburg könnten deutlich sinken.

Andere Beiträge zeigen zum Beispiel Auswirkungen von Klimaveränderungen auf den Wasserhaushalt in der Metropolregion Hamburg oder im Emschergebiet. Wasserwirtschaftliche Anpassungsstrategien werden unter anderem für das Flusseinzugsgebiet der Fulda in Nordhessen, für kleine Einzugsgebiete in Brandenburg und die Bergbauregion Lausitz vorgestellt. Die Autoren bieten mit diesen und vielen weiteren regionalen Untersuchungen einen umfassenden Überblick zu Herausforderungen an das Wassermanagement infolge des Klimawandels und zu möglichen Anpassungen.

 

 Die Publikation ist hier erhältlich.

 

Stefan Kaden, Ottfried Dietrich, Stephan Theobald (Hrsg.):
Wassermanagement im Klimawandel. Möglichkeiten und Grenzen von Anpassungsmaßnahmen
oekom Verlag, München, 524 Seiten, 44,95 EUR, ISBN: 978-3-86581-480-7

 

 

Anpassung an regionale Klimafolgen kommunizieren - Konzepte, Herausforderungen und Perspektiven

 

Der Klimawandel ist nicht nur ein globales Problem, sondern wird auch konkrete Folgen für die Menschen in Deutschland haben. Nur wenn es gelingt, die zukünftigen Klimaveränderungen und ihre voraussichtlichen Folgen zu kommunizieren, ist eine rechtzeitige Anpassung möglich. Nur dann können Gefahren minimiert und Chancen genutzt werden. Wie aber kann vermittelt werden, dass die Anpassung an Klimafolgen notwendig ist – obwohl unbekannt ist, welches Ausmaß die Klimaveränderungen und die Folgen in der Region haben werden? Bei wem führen eher moralische und bei wem eher nutzenorientierte Argumente zu erhöhter Handlungsbereitschaft? Welche Kommunikationsmethoden eignen sich für welche Zielgruppen? Wie können Jugendliche für das Zusammenspiel von Klimaschutz und Anpassung sensibilisiert werden?

Fundierte Theorieansätze und zahlreiche Praxisberichte erschließen den vergleichsweise neuen Aufgabenbereich „Klimaanpassungskommunikation“. Eine steckbriefhafte Zusammenstellung von erprobten Instrumenten und Formaten illustriert, welche Maßnahmen Erfolg versprechen.

 

Die Publikation ist hier erhältlich.

 

Karin Beese, Miriam Fekkak, Christine Katz, Claudia Körner, Heike Molitor (Hrsg.):
Anpassung an regionale Klimafolgen kommunizieren. Konzepte, Herausfordeungen und Perspektiven
oekom Verlag, München, 520 Seiten, 44,95 EUR, ISBN: 978-3-86581-474-6

 

 

 

Partizipation und Klimawandel - Ansprüche, Konzepte und Umsetzung

Der anthropogene Klimawandel verursacht weltweit deutliche Veränderungen von Ökosystemen und beeinflusst die menschlichen Lebensverhältnisse. Die damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen umfassen zum einen erhebliche Klimaschutzanstrengungen, zum anderen auch die notwendige Anpassung an den Klimawandel. Insgesamt gilt es, die Gesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit zu transformieren. Ein überaus komplexer Prozesse, der nur unter breiter Beteiligung vieler gesellschaftlicher Akteure gelingen kann. Dafür reichen die bestehenden Strukturen und etablierten Verfahren nicht aus: Erforderlich sind vielmehr innovative Partizipationsverfahren, die staatliche und gesellschaftliche Akteure zusammenbringen.

Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes haben verschiedene Beteiligungsverfahren auf deren Potenziale und Defizite hin untersucht und ausgewertet. Ihr Fokus lag dabei auf regionalspezifischen Erfahrungen. Auf Basis ihrer Forschungsergebnisse geben sie Empfehlungen für eine erfolgreiche Gestaltung und Durchführung von Partizipationsverfahren.




Die Publikation ist hier erhältlich.


Andrea Knierim, Stefanie Baasch, Manuel Gottschick (Hrsg.):
Partizipation und Klimawandel. Ansprüche, Konzepte und Umsetzung
oekom verlag, München
, 294 Seiten, 34,95 EUR, ISBN 978-3-86581-454-8